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Müde Erde - reiches Meer

Wie viele Flüsse eilen dein Meere zu und wie viele mächtige Ströme tragen mit ihren gewaltigen Wassermassen jährlich Tonnen von Mineralbestandteilen unwiederbringlich für die Erde in die gewaltigen Meeresbecken hinein. Wohl sagte einst Salomo, der den Kreislauf des Wassers erkannte: "Alle Flüsse gehen in das Meer und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder." Unermüdlich ist diese Reise und unermüdlich dabei auch das Verschwinden der erwähnten Mineralbestandteile. Sie werden trotz dem Kreislauf des Wassers der Erde nicht mehr zurückgegeben, denn das Wasser, das verdunstet und als Regen oder Schnee wieder zur Erde zurückkehrt, ist wie destilliertes Wasser ohne Mineralstoffe. Denken wir dabei nicht nur an die Flüsse, die in unserer Bergwelt entspringen, sondern auch an die weit größeren, z. B. den Amazonas, den Rio Grande, den Mississippi, Ganges und Nil, kurz an alle wasserreichen Ströme unseres Planeten, dann können wir ermessen, welch große Beraubung für unsere Erde die Jahrtausende hindurch stattfand. Regen und Schnee lösen in der Erde ständig Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Jod, Bor und noch viele andere Mineralbestandteile auf, worauf sie mit den Fluten der Flüsse ins Meer gelangen. Dadurch wird unsere Erde immer ärmer und das Meer immer reicher an Mineralbestandteilen.


Naheliegende Abhilfe


Diese Überlegung hat einsichtige Menschen verschiedener Länder veranlasst, vom Meere wieder einiges zurückzuholen, was es in sich hat verschwinden lassen. Da sind die verschiedenen Algenarten, die im Meere gedeihen und aus seinem Reichtum an Mineralbestandteilen Nutzen ziehen. Diese Algen sollen zu Düngezwecken
dienen, um der Erde Stoffe zurückzugeben, die da und dort bereits mangeln. In Kalifornien verwendet man Algen bereits zu Düngezwecken, zu Viehfutter, zu Ergänzungsnahrung, ja sogar zu Medikamenten. Schon vor 40 Jahren hat man in Holland Meerschaum und Algen zum Düngen zugezogen. Seit Jahrhunderten haben Bauern von Frankreich eine sehr kalkreiche Alge als Düngemittel auf die Felder gebracht. Die guten Erfolge, die dadurch erzielt wurden, lenkten die Aufmerksamkeit wissenschaftlicher Kreise auf sich. Prof. Boucher berichtete Erstaunliches über die Wirksamkeit des Pulvers einer rötlichen Alge, das bei den Inseln Glenam, südlich der Bretagne, zum Düngen verwendet wurde. Durch diese Bodenbereicherung war nicht nur ein besseres Pflanzenwachstum zu beobachten, die Pflanzen selbst wurden durch dieses Algenmehl gesünder. Versuche in Gemüse-, Obst- und Beerenkulturen zeigten gute Erfolge, denn Mehltau, Pilze, Schorf, ja sogar tierische Schädlinge wie Blattläuse, sollen durch bloßes Bestäuben mit Algenmehl verschwunden sein. Es diente also nicht bloß zur Bodenverbesserung, sondern wirkte zusätzlich gewissermaßen wie ein Pflanzenheilmittel. In Frankreich ist es unter dem Namen Calmagol bekannt. Während die Meeralge Kelp reich an Jod ist, zeigt die Analyse, dass der Jodgehalt von Lithothamne Calmagol spärlich ist, während es einen reichen Gehalt an leicht löslichem Kalk aufweist.

Prof. Boucher behauptet, dass bei einer Maul- und Klauenseucheepidemie eine Gegend in Frankreich verschont geblieben sei, weil die Bauern dort ihre Felder mit Algenmehl behandelt hätten. Da all diese Berichte aus seriöser Quelle stammen, darf man wohl mit Recht erwarten, dass sie stimmen. Man darf daher annehmen, dass die Meeralgen nicht bloß als Dünger und Bodenverbesserung, sondern sogar auch als Regenerator einer müden, kranken Erde eine wichtige Rolle zu spielen vermögen. Es wäre sicherlich der Mühe wert, wenn viele Landwirte und auch Gartenbesitzer mithelfen würden, diese zum Teil verborgenen Erneuerungs- und Heilkräfte nutzbar zu machen.

22.12.10 20:26

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